Tips zum Ablauf der Trauung / Hochzeit in Kirche und Standesamt

 

Traugottesdienst evangelisch/katholisch

 

An welchen Stellen des Gottesdienstes empfehlen sich Solo-Songs?

 

- nach der Begrüßung durch den Pfarrer

- nach der Lesung

- nach der Predigt, noch vor der Trauungszeremonie

- gleich nach der Trauungszeremonie bzw. dem Trausegen

- direkt vor dem Schlusssegen des Gottesdienstes.

 

Natürlich sind auch mehr oder weniger Songs und andere Platzierungen möglich (ggf. auch Ein- und Auszug der Braut / des Brautpaares können begleitet werden). Generell empfehle ich, das Ganze vorab mit dem Pfarrer zu besprechen, um zu erfahren, wie er seine Zeremonie plant und was dann letztenendes möglich und "erlaubt" ist.

 

Ich empfehle gerne darauf zu achten, dass nicht Gemeindelied und Solo-Songs direkt aufeinander folgen. 

Ein Gebet, eine Lesung oder Ansprache dazwischen macht den gesamten Ablauf stimmiger.

 

 Wieviele Solo-Songs für den Gottesdienst?

 

Empfehlen würde ich höchstens 1 - 3 Solo-Songs in einen Gottesdienst einzubauen, da die Zeremonie ansonsten etwas "überladen" wird und das besondere "Feeling" verloren geht (weniger ist manchmal mehr! ;)). Auch muss man Bedenken, dass ein Song im Schnitt ca. 3,5 - 4,5 Minuten dauert und der Gottesdienst bei mehr Solo-Songs zusammen mit den noch gemeinsam gesungenen Kirchenliedern dann sehr in die Länge gezogen werden kann, was, wenn viele kleine Kinder mit anwesend sind, evtl. nicht sehr angenehm für diese sein könnte. ;)

 

Es sei denn, der Gottesdienst soll evtl. komplett begleitet bzw. musikalisch gestaltet werden (falls die Verwandtschaft nicht so gerne singt...). Dies dann bitte bei der Anfrage mit vermerken. Auch hier gibt es einige Möglichkeiten (nur Pop-Songs oder Mix aus modernen Kirchenliedern ("Troubadour für Gott") und "weltlichen" Songs, etc. Auch hier helfe ich Ihnen gerne weiter.

 

Welche Songs sind im Trau-Gottesdienst möglich?

 

Welche Art von Musik die Pfarrer in ihrer Kirche zulassen möchte und teilweise auch die Anzahl der

Solo-Songs, variiert von Gemeinde zu Gemeinde und hängt vom jeweiligen Pfarrer ab.

 

Hier habe ich die unterschiedlichsten Varianten erlebt, von kompletter Ablehnung weltlicher Songs

im Gottesdienst (glücklicherweise nur noch selten!!) bis zur völligen Gestaltungs- und damit "Musikfreiheit" für das Brautpaar.

 

In evangelischen Kirchen z. B. ist das Ave Maria meist nicht gerne gehört (keine Verehrung von Maria als Heilige in der evang. Kirche - Ave Maria = Anbetung der Heiligen Maria), bei beiden Konfessionen kann es vorkommen, dass der Pfarrer keine Pop-Songs in seinem Gottesdienst wünscht, etc.

 Vielen Pfarrern ist es z. B. auch wichtig, dass die Gemeinde einige gemeinsame Lieder singt.

 

Das lässt sich alles jedoch im Vorfeld klären und dies sollte auch unbedingt getan werden.

 

Eine frühzeitige Abklärung der Einstellung des jeweiligen Pfarrers ist auf jeden Fall ratsam,

um Enttäuschungen und Unstimmigkeiten bereits im Vorfeld zu vermeiden, übrigens den gesamten Gottesdienstablauf betreffend.

 

Irgendwelche Wünsche mit Vehemenz gegen den Willen des Pfarrers durchzusetzen

sorgt letztlich bei allen für unangenehme Stimmung am Hochzeitstag, was sicher

niemand wirklich möchte.

 

Diesen Rat gebe ich inzwischen aus der Erfahrung heraus:

Zur Not sollten Sie evtl. eher über einen Pfarrerwechsel nachdenken, wenn Sie beim Vorgespräch spüren, dass Ihre Trauung in keinster Weise so möglich sein wird, wie Sie sich diese von Herzen wünschen. Es gibt wunderschöne Trauzeremonien mit sehr menschlich und herzlich eingestellten Pfarrern, genauso wie leider sehr unpersönlich abgehaltene... Hier sind massive Unterschiede innerhalb beider Konfessionen vorhanden. Sicher muss es bei der Gestaltungsfreiheit in der Kirche gewisse Grenzen geben, jedoch sind diese bei manchen noch sehr eng gesteckt und verlieren das Brautpaar als Hauptpersonen völlig aus den Augen... Das finde ich dann oft sehr schade, für einen so wichtigen Schritt im Leben, zumal ich so oft erlebe, dass es auch ganz anders geht und jeder Gottesdienstbgesucher den Gottesdienst mit Strahlen und Aufmerksamkeit verfolgt... Und ich denke nicht, dass Gott etwas dagegen hat, wenn ein Brautpaar an seinem großen Tag glücklich aus der Kirche geht. ;)

 

 

 

 Standesamtliche oder freie Trauung

 

Auch hier sollte man dem freien Theologen/Standesbeamten eine geplante musikalische Einlage rechtzeitig mitteilen (zur Planung des Ablaufs und evtl. Integration der Songtexte in die Ansprache, Trauzeremonie, etc.!).

 

Im Standesamt empfiehlt sich der Einsatz der Lieder z. B. vor oder nach der Begrüßung,

nach dem Ringetausch und zum Abschluss der Zeremonie.

 

Bei freien Trauungen hängt der Einsatz der Lieder sehr vom jeweiligen Ablauf des Redners/der Rednerin ab. Geben Sie diesem daher am besten vorab schon bekannt, dass Sie den Einsatz einer

Live-Sängerin planen. Sofern Sie keine bestimmten Wünsche bezüglich der Einsatzorte haben,

bespreche ich dies dann auch gern mit dem Redner/der Rednerin direkt vor Ort. :)

 

Oft kommt es oft vor, dass der Ein- bzw. Auszug der Braut/des Brautpaars etwas "leer" sind,

da das ansonsten in der Kirche z. B. übliche Orgelspiel fehlt.

 

Zu diesem Zweck habe ich einige sehr schöne romantische klassische und auch Pop-Instrumentalstücke

zusammengestellt. Möchten Sie sich diese gerne anhören, geben Sie mir einfach kurz Bescheid.

Ich übersende Ihnen dann gerne den Link und die Zugangsdaten. :)